Verkehr auf einer Autobahn bildet eine Rettungsgasse, ein Einsatzfahrzeug fährt hindurch
MedienmitteilungRettungsgasse

helfen helfen Schweiz bringt die Rettungsgasse zurück auf die Strasse

Mit neuen Aufklärungsformaten bringt helfen helfen Schweiz die Rettungsgasse zurück auf die Strasse, und in die Köpfe der Verkehrsteilnehmenden.

Basel – Fünf Jahre nach der gesetzlichen Verankerung der Rettungsgasse nimmt der gemeinnützige Verein helfen helfen Schweiz die nationale Kampagne wieder auf. Was 2017 als Aufklärungsoffensive begann und dadurch 2021 in das Strassenverkehrsgesetz eingeflossen ist, soll nun den entscheidenden Schritt vom Gesetz in den Alltag schaffen. Die Rettungsgasse ist heute bekannt, konsequent gebildet wird sie jedoch noch nicht immer. Mit der aufgefrischten Kampagne adressiert helfen helfen Schweiz genau diese Lücke zwischen verankertem Gesetz, Wissen und Verhalten. Schwerpunkte sind die nachhaltige Verhaltensänderung im Stau und die frühzeitige Sensibilisierung von Kindern.

Rettungsgasse – auch ohne sichtbares Ereignis

Eine Rettungsgasse rettet nicht nur Leben am Unfallort. Rettungsdienste, die Patientinnen und Patienten von ausserhalb ins Zentrumsspital bringen, sowie Polizei, Zoll- und Feuerwehrfahrzeuge auf dem Weg zu weiter entfernten Einsätzen sind ebenso auf eine freie Durchfahrt angewiesen. Dies gilt auch dann, wenn auf den ersten Blick kein eigentliches Unfallereignis sichtbar ist.

Vom Gesetz zur Selbstverständlichkeit

Die Rettungsgasse war 2017 der Gründungsgedanke von helfen helfen Schweiz: jenen helfenden Händen, also Einsatz- und Rettungskräften, das Helfen zu ermöglichen, wenn jede Sekunde zählt. Die damalige Kampagne trug massgeblich dazu bei, dass die Rettungsgasse Anfang 2021 auf eine Motion von Nationalrätin Priska Seiler Graf in die Strassenverkehrsgesetzgebung eingeflossen ist. Rückmeldungen aus den Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) zeigen seither eine spürbare Verbesserung.

Die aufgefrischte Kampagne knüpft an diesen Erfolg an und führt die Rettungsgasse von einer gesetzlichen Bestimmung zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit.

«Wer bereits bei Staubildung bewusst eine Rettungsgasse bildet, rettet Leben und zeigt Wertschätzung für jene, die kommen, um zu helfen.»

Pascal Rey, Mitgründer und Präsident helfen helfen Schweiz

Interaktive Aufklärung für alle

Mit interaktiven Formaten macht die Kampagne, das Thema Rettungsgasse für unterschiedliche Altersgruppen erlebbar. Das neue Kinderformat «Rettungsgassenchampions» vermittelt spielerisch die Theorie und Praxis auf einem Parcours, wie eine Rettungsgasse korrekt gebildet wird. So werden die Jüngsten von heute zu aufmerksamen Mitfahrenden und zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmenden von morgen.

Auf der neuen Kampagnenplattform lässt sich das Wissen zum Thema mit dem interaktiven Quiz vertiefen. Weitere Formate und Projekte werden laufend geprüft.

Starke Partnerschaften

Die Kampagne wird von einem breiten Netzwerk aus Behörden und Fachorganisationen mitgetragen. Dazu zählen unter anderem das Bundesamt für Strassen (ASTRA), die Kantonspolizei Bern und der Schweizerische Feuerwehrverband.

Der «Rettungsgassenchampions»-Parcours entstand als Gemeinschaftsprojekt in Zusammenarbeit mit Volkswagen Schweiz, Safety Signage by Reklame-Technik AG und Londero GmbH.

Über helfen helfen Schweiz

helfen helfen Schweiz ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Basel, gegründet 2017. Unter dem Claim «Sicherheit verbindet» stärkt der Verein jene Menschen, die unser sicheres Zusammenleben ermöglichen. Mit Vernetzung, Forschungs- und Aufklärungsprojekten macht der Verein dieses Engagement sichtbar und fördert den Dialog zwischen Bevölkerung, BORS, Politik und Wirtschaft. Die nationale Rettungsgassenkampagne zählt dabei zu seinen bekanntesten Aufklärungsprojekten.

Weitere Auskünfte

Kampagne und Trägerschaft

helfen helfen Schweiz
Pascal Rey, Präsident
Stephanie Lehmann, Chefin Marketing und Kommunikation
Telefon: +41 61 511 28 40
E-Mail: hallo@helfen-helfen.swiss

Für fachliche Fragen

Bundesamt für Strassen ASTRA, Medienstelle
Telefon: +41 58 464 14 91
E-Mail: media@astra.admin.ch

Schweizerischer Feuerwehrverband
Telefon: +41 31 958 81 18
E-Mail: admin@swissfire.ch

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