Der Konvoi auf der Autobahn, Fahrzeuge hintereinander

Humanitärer Einsatz · März 2022

Wir halfen,
damit Hilfe ankam.

Eine private Initiative organisierte Hilfsgüter für das Grenzgebiet. Wir brachten Erfahrung, Fahrzeuge und medizinische Begleitung dazu und machten daraus gemeinsam einen tragfähigen Konvoi.

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Fahrzeuge im Konvoi

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Kilometer Strecke

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Stunden unterwegs

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Tonnen Hilfsgüter

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freiwillige Helfende

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Menschen und eine Katze evakuiert

Der Anfang

Wenn Menschen helfen wollen, kann Vernetzung und Erfahrung den Unterschied machen.

Eine private Gruppe schloss sich zusammen, sammelte Hilfsgüter und wollte sie an die polnisch-ukrainische Grenze bringen. Damit die Hilfe sicher ankommt, brauchte es mehr als einen Transport.

Aus Hilfsbereitschaft wurde ein gemeinsamer Einsatz. Koordination, medizinische Begleitung, Pannenhilfe und Rücktransport mussten zusammenspielen.

Gepacktes Material im Kofferraum eines Einsatzfahrzeugs
Beladener Laderaum mit medizinischer Ausrüstung
Einsatzfahrzeug auf einer Raststätte kurz vor der Abfahrt

Was in 48 Stunden möglich wurde

Hilfe kam an. Menschen kamen in Sicherheit.

12+ Tonnen

Hilfsgüter erreichten das Grenzgebiet.

85 + 1

85 Menschen und eine Katze kamen sicher in der Schweiz an.

Medical Intervention Car und Safety-Car nebeneinander
Zivilschutzfahrzeug und Medical-Fahrzeug im Konvoi
Das Team von helfen helfen Schweiz in Warnwesten

Unsere Rolle

Wir unterstützten dort, wo Erfahrung den Unterschied machte.

Der Vorstand unterbrach die laufenden Vereinsaktivitäten. Gemeinsam mit Partnern stellten wir Fahrzeuge, medizinische Begleitung und Unterstützung für die Reise und die Evakuation bereit.

Pascal Rey koordiniert bei Nacht am Einsatzfahrzeug

«In Zeiten wie diesen werden wir nicht einfach auf unseren Vereinsstatuten sitzen und zuschauen, wie Menschen humanitäre Hilfe benötigen. Wir helfen hier, auch wenn dies nicht unsere primäre Aufgabe ist.»

Pascal Rey Präsident helfen helfen Schweiz

Vorbereitung

Aus einzelnen Fahrzeugen wurde ein Konvoi.

Transportfahrzeuge der Zivilschutzorganisation Zurzibiet, ein Safety-Car der Autohilfe Zürich AG und ein Medical Intervention Car der BMW Group Schweiz wurden zu einem gemeinsamen Einsatzverbund.

Laden, koordinieren, medizinische Risiken mitdenken, Pannen absichern, Evakuationen vorbereiten. Jeder Teil musste greifen, bevor die Reise beginnen konnte.

Der Konvoi bei Nacht an einer Tankstelle
Zivilschutzbus mit IMMERDA-Beschriftung und Fahrer
Zivilschutzbus mit IMMERDA-Aufkleber unterwegs
Das Team an der polnisch-ukrainischen Grenze

«Statt einem Wochenende im Tessin, fuhr ich über 3000 Kilometer an die polnisch-ukrainische Grenze.»

Giosue Ceniviva Medical Team

Unterwegs

Über 3’000 Kilometer Richtung Grenze.

Stunden auf der Strasse, kurze Stopps, ständige Abstimmung. Was zu Hause vorbereitet wurde, musste nun unterwegs funktionieren.

Safety-Car des Pannendienstes auf der Autobahn
Medical Intervention Car auf der Autobahn
Der Konvoi unterwegs auf der Autobahn
Lars Reidl in der Absprache mit dem Team bei Nacht

«Nur ein Zaun trennte einen vom friedlichen Europa.»

Lars Reidl Safety-Car Team

Grenzgebiet

Plötzlich hatte die Krise Gesichter.

Menschen kamen mit dem, was sie tragen konnten. Einige brauchten medizinische Versorgung, andere Orientierung, Ruhe und eine sichere Weiterreise.

Selbst einfache Fragen zu Gesundheit und Kontaktdaten konnten Angst auslösen. Helfen bedeutete hier auch: zuhören, beruhigen und Vertrauen schaffen.

Menschen an der polnisch-ukrainischen Grenze
Zelte an der polnisch-ukrainischen Grenze
Der Grenzzaun an der polnisch-ukrainischen Grenze
Wouter Janssen bei der Arbeit am Einsatzfahrzeug

«Ängstliche, unterkühlte und verzweifelte Menschen unter Zeitdruck, Kälte und fehlender Infrastruktur einfühlsam zu versorgen, war eine echte Herausforderung.»

Wouter Janssen Safety-Car Team

Eindrücke vom Einsatz

Bilder, die geblieben sind.

Aufbruch, Fahrt, Grenzgebiet und Rückreise. Einige Momente erzählen mehr als ein weiterer Absatz.

Gemeinsam möglich gemacht

Ohne sie wäre der Konvoi nicht gefahren.

Fahrzeuge, Technik, medizinische Unterstützung, Organisation und freiwilliger Einsatz kamen von vielen Seiten zusammen.

Mike KohlerDaniel Allemann Mike RudinFabian Knecht Kevin Spence Nicolao Colombo